Hugo Grenier stand ihm gegenüber, der am Ende völlig chancenlos war. 6-3, 6-1, 6-1, ohne viel Mühe erreichte Garin die 3. Runde. Sechs von sieben Breakchancen strich er ein, die einzige Chance des Gegners wehrte er ab.
Auch die 86% gewonnenen Punkte beim ersten Aufschlag waren enorm stark. So kommt es, dass er am Samstag zum zweiten Mal die Chance hat, in ein Achtelfinale in Wimbledon einzuziehen.
Nämlich dann, wenn er das Premierenduell gegen Jenson Brooksby für sich entscheidet. Sein 21 Jahre alter Gegner mag weniger Erfahrung mitbringen, dafür trauen ihm Wettanbieter wie Experten jede Menge zu.
Der Youngster nimmt zum ersten Mal überhaupt an Wimbledon teil. Was er drauf hat, wurde bei den letzten US Open deutlich. Hier schaltete er Taylor Fritz und Aslan Karatsev aus, gewann sogar bei seinem Aus gegen Novak Djokovic einen Satz.
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Dass er es durchaus auch auf Rasen kann, zeigt Brooksby in diesen Tagen. Schon beim 6-3, 6-2, 6-3 zum Auftakt gegen Mikhail Kukushkin stimmte die Leistung, hier handelte es sich aber lediglich um einen Qualifikanten.
Mit Benjamin Bonzi stand ihm einige Tage später ein Spieler gegenüber, der in den letzten Wochen groß auftrumpfte und sogar die Topstars entnervte. Umso stärker war die Performance, die Brooksby in dieser Partie ablieferte.
7-6, 7-5, 6-3, mit jedem Ballwechsel wurde der Amerikaner besser. Und das, obwohl er nur drei von elf Breakchancen nutzen konnte. Bonzi war lediglich ein Break erlaubt, gegen Garin muss Brooksby genauso gut abwehren.
Es war nicht unbedingt zu erwarten, dass der 21-Jährige in Wimbledon so zünden würde. Bei den drei Vorbereitungsturnieren hatte er schließlich nur ein einziges Match gewonnen, war in Eastbourne mit 2-6, 2-6 an Jack Draper gescheitert.