EM 2012 News

Wettfreunde tippen auf deutschen Sieg gegen Holland – EM Gruppe B

Veröffentlicht am 10. Juli 2016

Veronika Fellner

Von Veronika Fellner

Sportwetten-Expertin

Nun wartet also endlich das so viel zitierte Spiel der Spiele, das Duell gegen Lieblingsfeind Holland, auf das sich ein jeder deutscher Fußballfan seit der Gruppenauslosung freut. Am Mittwoch um 20.45 ist es in Kharkiv soweit.

Und die aktuelle Situation, in der sich die deutsche Elf befindet, scheint DFB-Teamchef Joachim Löw nicht so ganz unrecht zu sein. Gegen Portugal hat man gewonnen, ohne dabei zu glänzen. Und dementsprechend ist auch die Erwartungshaltung nicht so hoch, wie bei den letzten großen Turnieren, als man etwa Costa Rica 2006 mit 4:2, Polen 2008 mit 2:0 oder Australien 2010 mit 4:0 wegschießen konnte.

Philipp Lahm und Co. haben mit dem 1:0 über Portugal die Pflicht erfüllt, aber sie wissen selbst, dass noch einige Luft nach oben bleibt. Das spricht auch Bundestrainer Joachim Löw an: „Das Turnier hat begonnen, wir haben gegen eine Top-Ten-Mannschaft gewonnen und damit ein erstes kleines Etappenziel erreicht,  grundsätzlich aber noch keine großen Schritte gemacht. Wir haben Steigerungspotenzial, aber für das erste Spiel war ich zufrieden.“

Gesagt, Spiel abgehakt und den Fokus gleich auf das Spitzenspiel gelegt. Wo Deutschland hauptsächlich aufgrund der schwachen Leistung Hollands nun der Favorit bei den EM Wetten ist. In punkto Aufstellung lässt sich der Bundestrainer ein ums andere Mal nicht in die Karten schauen, auch wenn er betont: „Wir haben viele junge Spieler auf der Bank, die noch kein großes Turnier gespielt haben. Wir brauchen aber auch Erfahrung.“

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Ob das diesmal der Startplatz für Miro Klose und Per Mertesacker ist? Dem Trainer gefällt jedenfalls, dass er ganz Fußball-Deutschland an der Nase herumführt: „Ich sitze hier schon einige Jahre, und bin ab und an für eine Überraschung gut, das wisst ihr alle“, so Löw.

Indes macht sich der Bundestrainer keine Sorgen über die Form seines vielleicht wichtigsten Spielers, Bastian Schweinsteiger, bei dem er keine schlechten Anzeichen erkennen kann. Auf die Frage, ob Sami Khedira den Leitwolf jetzt im Mittelfeld durch die EM ziehen muss, meint Löw nur:

„Nein, durchgetragen muss Bastian nicht werden, Rein von der körperlichen Substanz hat er in letzter Zeit auch über 120 Minuten die Spiele gemacht, er ist also fit. Von der mentalen Seite her, ist er selbstbewusst, hat eine gute Körpersprache, ist ehrgeizig und siegesgewillt. Ich mache mir keine Sorgen.“

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Zudem sei ihm „egal, wer im Mittelfeld die Sechs, die Acht und die Zehn spielt, es muss eine gute Symmetrie auf dem Platz ergeben“. Und die wünscht er sich auch im Spiel gegen die Niederlande. Ausreden, wie etwa die erwartete Hitze in Kharkiv lässt er ohnehin nicht gelten, denn „wir haben die gleichen Bedingungen wie die Niederlande und es gibt für uns keine Adaptierungen deswegen“.

Es klingt, als hätte der Schwabe alles fest im Griff, denn nach dem 3:0-Sieg über Holland in einem Testspiel im November und der Auftaktniederlage von Oranje gegen Dänemark, liegt der Druck beim Gegner: „Natürlich geht es für die Niederlande um den Verbleib in dem Turnier und dass sie sich erneut vorführen lassen, wie phasenweise gegen Dänemark, das wird nicht mehr passieren.“

Löw weiß also, was ihn gegen die Niederlande erwartet und betont vor allem, wie könnte es anders sein, die allesüberstrahlende Offensive der Elftal: „Ihre Spielweise ist nichts Unbekanntes. Beide Mannschaften haben Weltklasse-Potenzial, natürlich die Niederlande vor allem in der Offensive mit ihren schnellen, dribbelstarken Leuten, die auch aus dem Mittelfeld in die Tiefe stoßen können.“

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Und genau auf das gilt es zu achten, denn auch der 52-Jährige weiß, dass seine Mannschaft nach Siegen in der ersten Partie, gerne einmal den Schlendrian einkehren lässt. „Wir waren ja des Öfteren schon in der Situation, dass wir das erste Spiel gewonnen haben, uns im zweiten das Leben schwer gemacht haben und im dritten dann großen Druck verspürt haben. Das werden wir versuchen zu vermeiden und gleich alles klarzumachen.“

Es hört sich nach einem guten Plan, einer klaren Linie an. Bedenkt man noch die Ausgangsposition, dass man ausnahmsweise einmal den Gegner kommen lassen kann, scheint alles angerichtet. Doch am Platz muss erst alles umgesetzt werden. Der Hunger, sich verbessern zu wollen, sollte nach dem durchwachsenen Start allerdings noch gegeben sein.

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